Terra Preta – das schwarze Gold

Das Gold der Indios am Amazonas war ihre schwarze Erde, auf portugiesisch terra preta. Von Menschen gemachte dauerhaft fruchtbare Erde. Reiche, fruchtbare Böden waren schon immer die Grundlage großer Kulturen und die Menschen haben zu allen Zeiten versucht, ihre Böden fruchtbar zu gestalten. Mit Humus, Mehrfelderwirtschaft, mit Mist und schließlich mit Kunstdünger.

Terra Preta bietet uns heute die Möglichkeit, regenerative Kreislaufwirtschaft und die Schaffung fruchtbaren Bodens sinnvoll zu verbinden. Am Sitz der Stiftung auf dem Hengstbacherhof existiert eine der modernsten Anlagen zur Herstellung der schwarzen, fruchtbaren Erde. Biomasse, etwa aus Grünschnitt, wird zusammen mit Holzkohle und Extrakten fermentiert und verwandelt sich so im anaeroben Milieu in kurzer zeit zu Terra Preta.

Die Stiftung will diese zukunftsweisende Technologie zusammen mit dem Anwendungskonzept fördern und für die gesamte Region nutzbar machen.