SWR stellt”Klima-Farmer” vor

“Klima-Farmer” nennt das SWR den Biolandwirt Armin Meitzler in einem Beitrag der Sendung “natürlich”. Und verleiht ihm gar den Titel “Bodenkünstler” für seine Art 240 Hektar Acker und Weinberge regenerativ zu bewirtschaften. Denn Pflanzen nehmen nicht nur Nährstoffe und Energie aus dem Boden auf, sondern können wahre Kraftwerke sein, deren Photosynthese Energie produziert und damit das reichhaltige Bodenleben von den Mikroorganismen bis zum Wurm lebendig und aktiv erhält.

Aber eben nur dann, wenn die Ackerflächen nicht von September bis April kahl und schutzlos daliegen und von Wind und Regen weggespült werden und für die wenigen Sommermonate mit nur einer Frucht wie dem Mais bestellt werden. Bodenkünstler und Klimafarmer Meitzler nutzt rund 20 Kulturen pro Jahr, arbeitet mit Untersaaten und ganzjähriger Begrünung. Der Lohn sind gute Ernten und ein stetiger Aufbau von Humus in seinen Böden.

Humus, in dem CO2 aus der Luft gebunden und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Schon 1% mehr Humus in deutschen Ackerböden könnte alle CO2-Emissionen eines Jahres in unserem Land binden. Das ist Klimaschutz auf schmackhafte Art.

Das SWR Fernsehen hat beim Symposium “Boden gut machen” sowie auf dem Biohof Meitzler gedreht und daraus einen vierminütigen Beitrag für die Sendung “natürlich” erstellt. Unbedingt anschauen unter https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNTE0MTY/humusboden-als-klimaretter-der-landwirtschaft
Danke an den Redakteur Christoph Würzburger und sein Team für deisen informativen Beitrag.