
Grünland und Weideflächen machen weit über die Hälfte der agrarisch genutzten Flächen in Deutschland aus. Grünlandböden speichern im Oberboden gleich nach Mooren und noch vor Wäldern die zweitgrößten Kohlenstoffvorkommen pro Hektar. Wie Grünland bewirtschaftet wird, wirkt sich deswegen unmittelbar auf den deutschen Treibhausgasausstoß aus. Grünlandböden können aber auch Kohlenstoff sequestrieren und einspeichern, wenn man weiß wie. Die meisten Bürger*innen, aber auch Bewirtschafter*innen widmen Grünland wenig Beachtung, denn der Wald und die Moore sind den meisten sehr viel bewusster in ihrer Rolle für den Klimaschutz.
Eine Landwirtin aus Bayern wird uns an ihren Erfahrungen mit Dürre und dem Verdorren ihres Graslandes teilhaben lassen, und wie sie daraufhin ihre Bewirtschaftung umgestellt hat, um die Produktivität ihres Grünlands zu erhöhen und es besser gegen Trockenperioden zu wappnen. Das Webinar richtet sich an Grünlandbesitzende mit ähnlichen Problemen und soll ihnen helfen, sich besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Doch auch, wer kein Grünland bewirtschaftet, wird viel aus diesem Webinar mitnehmen können, denn klimapolitische Handlungsempfehlungen und Forderungen ergeben sich aus diesem Webinar, die jede*r in die örtliche Umweltschutzbewegung und den Gartenverein einbringen kann.
Anmeldung bitte per Mail an Jule.