Erfolg für das 1. Bodenpraxis-Seminar am Hengstbacherhof

Die Stiftung Lebensraum organisierte am 4. Juni am Hengstbacherhof das erste Bodenpraxisseminar, geleitet von Dr. Dominik Christophel und Joachim Böttcher. Nachdem im Rahmen des Schulungsprogrammes KlimaHumus das Bodenbasis-Seminar in kompakter Form die wesentlichen Grundkenntnisse der Bodenchemie, Bodenphysik und Bodenbiologie vermittelt wurden, hatten die Teilnehmer diesmal die Gelegenheit vor Ort verschiedene Methoden zu experimentieren und mit den Experten auszutauschen. Ziel des Schulungsprogramms der Stiftung ist es Bodennutzer zu befähigen, dauerhaft große Mengen an CO2 binden. Durch Humusaufbau speichern die Böden mehr Wasser, liefern eine bessere Ernte und gesundes Essen und wirken als CO2-Senken.

Beim Bodenpraxis-Seminar am 4. Juni fanden sich 15 Teilnehmer am Hengstbacherhof ein. Referenten (siehe Bild) waren Joachim Böttcher und Dr. Dominik Christophel aus Lauterhofen, ein ausgewiesener Experte für die sogenannte Albrecht-Methode zur Bodenuntersuchung. Nachdem im Bodenbasis-Seminar in kompakter Form die wesentlichen Grundkenntnisse der Bodenchemie, Bodenphysik und Bodenbiologie vermittelt wurden, konnten die Teilnehmer diesmal einen Einblick in die Methoden der regenerativen Bodenbewirtschaftung gewinnen, etwa die Bodenansprache vor Ort auf dem Acker, mit der Bodengare und Bodenzustand untersucht werden.

Die Seminare sind kostenpflichtig für die Teilnehmer und reichen aus, die Honorare der Referenten und die Sachkosten zu decken. Für die Ausweitung der Schulungsprogramme, die Grundlagenarbeit und Entwicklung des Curriculums fehlen uns aber bislang die Gelder und wir freuen uns über jede Unterstützung. Weitere Informationen zum Schulungsprogramm findet ihr auf unserer Webseite unter https://stiftunglebensraum.org/projects/kompetenzzentrum

Das nächste Bodenpraxis-Seminar findet am 16. Juli statt. Es sind noch 4 Plätze verfügbar. Registrieren können Sie sich unter https://doo.net/veranstaltung/76257/buchung